Tätigkeitsbericht 2002

Für unsere Schützenkompanie ist es das berühmte zum Glück nicht allzu verflixte 13. Arbeitsjahr. Gleich zu Beginn des Jahres hatte man sich mit der anstehenden Neuwahl zu befassen. Es stand eine Rollenverteilung im Raum, weil der damalige Hauptmann Markus Leimegger aus hinlänglichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand. Die beiden letzten Male in dieser Funktion war er als Gast bei der Jahreshauptversammlung der Bauernkapelle Onach und schließlich am 19. Jänner bei unserer eigenen Jahreshauptversammlung. Schwerpunkt dieser Versammlung war natürlich die Neuwahl des Ausschusses. Mit Hermann Liensberger an der Spitze und Hanskarl zu seiner Rechten haben wir zweifellos zwei verantwortungsbewussten und überzeugten Schützen die Führung unserer Kompanie anvertraut. Selbstverständlich braucht es auch die gute Zusammenarbeit im gesamten Ausschuß, bestehend aus nunmehr sieben Personen. Hptm. Hermann Liensberger, Obltn. Hanskarl Gatterer, Fahnenleutnant Johann Hofer, Zugleutnant und Kassier Eduard Agreiter, Oberjäger Arnold Gatterer, Fähnrich Ulrich Winkler, Marketenderinnen- und Jungschützenbetreuerin Pauline Leimegger und die Schriftführerin Monika Leimegger.

Für uns alle ging es dann auch gleich an die Arbeit, stand doch am 27. Jänner die Sebastianprozession in St. Lorenzen auf dem Programm. Seit jeher verbindet uns diese Bittprozession mit der Michelsburger Schützenkompanie. Zu Monatsende schließlich fand sich der Ausschuß zur ersten Sitzung ein. Die markantesten Diskussionspunkte der damaligen Sitzung, nämlich Grundsatzfragen zum Tragen historischer Waffen, die Ausbildung einer Gewehrträgergruppe sowie die Erneuerung des Friedhofs sollten uns das ganze Jahr über wiederholt beschäftigen und auch manche Auseinandersetzung bewirken.

In Vorbereitung auf die Wanderausstellung „Einst Feinde – heute Freunde, Schützen der Alpenregionen“ nahmen Hermann, Hanskarl, Arnold und Markus am 8. Februar an einer ausgesprochen interessanten Schulung, organisiert für das Aufsichtspersonal in der Cusanus – Akademie teil. Höchste Vertreter aus Politik und Schützenwesen gaben sich schließlich am 9. Februar bei der offiziellen Eröffnung für ganz Tirol dort ein Stelldichein. Die Georg Leimegger Kompanie wurde vom Hauptmann und Waltraud Molling vertreten.

Sportlich ging es tags darauf beim Gesamttiroler Schützen – Schirennen in Taisten weiter. Waltraud Molling konnte sich sogar die Bronzene umhängen. Heil ins Ziel gekommen sind aber auch Arnold Gatterer als 12. und Hermann Liensberger als 27. ihrer Kategorie.

Am 15., 16. und 17. des Monats reihten sich zum einen die Jahreshauptversammlungen der Sportschützengilde bzw. der Michelsburger Schützenkompanie aneinander. Am 17. schließlich der erste bedeutende Auftritt im eigenen Dorf. Anlässlich des Andreas Hofer Tages kommandierte der neue Hauptmann Hermann Liensberger zum ersten Mal die Kompanie. Zur Feier eingefunden hatten sich auch der Bürgermeister, sowie je eine Abordnung der Michelsburger Schützenkompanie und der Bürgerwehr Trochtelfingen. Anschließend an die Messe und Heldengedenkfeier im Friedhof lud die Kompanie zu einem Umtrunk in den Pfarrsaal. In diesem Rahmen wurden drei Marketenderinnen und zwei Schützen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Gerda und Maria Gatterer 5 Jahre, Margit Agreiter 10 Jahre, Bruno Wieser und Arnold Gatterer 15 Jahre.

Am 10. März folgte der Hauptmann, Oberleutnant sowie unsere Bezirksmarketenderinnen-Betreuerin Pauline Leimegger der Einladung zur Bezirksjahreshauptversammlung in Pfalzen. Die dort anstehende Wahl brachte keine wesentliche Veränderung in der Rollenverteilung.

Für den 20. März wurde eine Ausschusssitzung anberaumt, weil das Kapitel „Ankauf und Tragen historischer Waffen“ eine erste definitive Entscheidung verlangte. Dabei wurden grundsätzliche Positionen zum Ankauf und Handhaben der Gewehre definiert. Selbstverständlich hat die Leitung in der Folge auch das Gespräch mit dem Herrn Pfarrer und Kontakt zu den Pfarrgemeinderäten gesucht.

Am 23. März wurde in St. Lorenzen das traditionelle Dorfschießen mit der Preisverteilung abgeschlossen. Es hatte sich beginnend am 22. Februar genau über ein Monat erstreckt. Die Onacher Teilnehmer können sich über einen 6. Platz in der Mannschaftswertung und beachtliche Einzelleistungen freuen.

Zum 68. Geburtstag unseres geschätzten Ehrenmitglieds P. Friedrich Lindenthaler präsentierten sich Hermann und Hanskarl mit einem kleinen Gruß und den beste Wünschen stellvertretend für die ganze Kompanie.

Ende März gingen Hermann und Waltraud gerne Linda Kretzschmar bei der Umsiedlung zur Hand als Not am Mann war.

Anfang April waren wir und vor allem unser Obltn. Hanskarl mit einem tragischen Verlust konfrontiert. Träger, begleitet von einer Fahnenabordnung geleiteten Sabine Gatterer, die Mutter des Oberleutnants zur letzten Ruh in den Ortsfriedhof.

Der ganze April war ausgefüllt von Weiterbildung auf verschiedenen Ebenen. Zum einen stand ein Rethorikkurs auf dem Programm, zum anderen war man sehr mit der Ausbildung der Gewehrträger, dem Gewehrexerzieren, beschäftigt. Außerdem galt es Vertreter zur Bezirkversammlung in St. Lorenzen (11. April) zu entsenden. Dort stand wiederum die Neuwahl an, Pauline Leimegger übernahm die Betreuung der Marketenderinnen für die nächste Legislatur. Auch bei der Bundesgeneralversammlung in Bozen repräsentierten zwei Mann die Georg Leimegger Kompanie. Ende des Monats wurde die eingangs erwähnte Wanderausstellung nach Bruneck weitergereicht. Bei deren Eröffnung im Rahmen einer Festveranstaltung waren fünf Vertreter aus unserer Kompanie vertreten. Zwei alte Photographien der Schützenkompanie Onach um die Jahrhundertwende hatten wir für die Ausstellung im Schloß Bruneck zur Verfügung gestellt. Am 1. Mai leisteten die Marketenderinnen Pauline Leimegger und Bernadette Castlunger den obligatorischen Aufsichtsdienst.

Am 4. Mai ging es weiter mit einer Informationsveranstaltung bestehend nochmals aus erwähnter Ausstellung und einer Filmvorführung über Katharina Lanz gedacht vor allem für Jungschützen und Marketenderinnen, geleitet von Dr. Luis Zingerle. Am Vorabend des Kirchtages legten einige Kameraden beim Aufbau einer Bierbude kräftig Hand an. Das  Fest verlief sehr gut, auch wenn sich am Himmel bedrohlich finstere Wolken zusammenbrauten. Bei dieser Gelegenheit fischte unser ehemaliger Hauptmann Alfred Leimegger einige dicke Fische an Bord. Er hat sich nämlich sehr erfolgreich auf die Suche nach Sponsoren für den Ankauf historischer Gewehre gemacht.

In diesen Wochen waren umfangreiche Sanierung- und Umbauarbeiten an der Kirche und Friedhof im Gange. Am 11. Mai halfen viele Hände bei der Gestaltung der Friedhofsanlage. Tatkräftig unterstützt wurden die Schützen auch von zahlreichen Mitbürgern, die mit Werkzeugen, Baggern und ihrer eigenen Arbeitskraft mithalfen. An dieser Aktion konnte man die Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung erleben. Es würde zu weit führen, die vielen Einzelleistungen hier anzuführen, es war aber wahrlich so, dass sich hier eine Vielzahl von Spenden und vor allem unentgeltlicher Arbeitsleistung zu einem Ganzen zusammengefügt haben. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Als Meister ihres Fachs stellten Hanskarl und Markus noch einige weitere Male ihre Dienste als Maurer zu Verfügung. Die fleißigen Handlanger seien bei dieser Gelegenheit auch erwähnt.

Neben zwei Gewehrexerzierabenden maßen sich Hermann, Hanskarl und Markus am 25. Mai mit weiteren 140 Mannschaften aus Mitteleuropa im Scheibenschießen, dem so genannten Kaiserjägerschießen am Bergisel in Innsbruck. Am 23. Mai folgte Hermann der Einladung zur Schießbetreuerversammlung in St. Lorenzen, einige Tage später ging eine Fahnenabordnung zum Schützenkirchtag nach Bruneck. Zugleich unterstützten einige Marketenderinnen die Kameraden bei der Arbeit im Festzelt. Auch das Feuerwehrfest in Montal ließ man sich nicht entgehen um nach Sponsoren Ausschau zu halten. Ein Kompliment ergeht an dieser Stelle an Pauline.

Eine Zweitagesfahrt nach Trochtelfingen anlässlich des Fronleichnamfestes schloß die Tätigkeit im Mai ab. Dabei wurde unserem Hauptmann eine große Ehre zuteil. Aus den Hände des Hauptmanns Albrecht Klingenstein erhielt er die silberne Ehrenmedaille der Bürgerwehr Trochtelfingen.

1.Juni – Halbzeit! In Bozen stand eine außerordentliche Bundesgeneralversammlung an. Auf dem Programm war eine Abänderung der Statute zwecks Annäherung des SSB mit dem Tiroler Schützenbund. Tags darauf trat die Kompanie mit 20 Mann bzw. Frauen zur Fronleichnamfeier und Prozession an. In Vorbereitung auf das bevorstehende Herz- Jesu Fest wurde noch mal eine Marschprobe abgehalten. Am Samstag schließlich organisierten und transportierten Albert und Alfred das nötige Brennholz zum „Wetterkreuz“, wo am Sonntag das traditionelle Herz- Jesu Feuer entfacht werden sollte. Der Herz Jesu Sonntag, 9. Juni, wurde zu einem großen Ereignis für das ganze Dorf. Anlässlich der Einweihung des neuen Widums, dem Abschluss der Renovierungs- und Umbauarbeiten in Kirche und Friedhof war Bischof Wilhelm Egger zu Besuch. Nach der feierlichen Messe, Prozession und Segnung der Anlagen gestaltete sich der Tag fröhlich, gesellig bei einem üppigen Büffet im Pfarrsaal. Am Abend folgten zahlreiche Musikanten unserer Einladung zum Grillen im Lichte des Herz- Jesu Feuers. Am 23. Juni rückten 3 Offiziere, 2 Marketenderinnen und 2 Kameraden zum 20jährigen Bestehen der Schützenkompanie Gais aus. Am 30. Juni fuhr eine Abordnung zum 17. Alpenregionstreffen ins Viertle Oberland.

Am 17. Juli widmeten die Marketenderinnen einen Nachmittag der Weiterbildung im Bereich des Blumensteckens.

Den 19. Juli kann man als einen kleinen Geburtstag in Erinnerung halten. Damals nämlich nahmen Hermann und Hanskarl die ersten Gewehre vom Büchsenmacher „Furtschegger“ in Kufstein entgegen. Zu Hause in der Waffenkammer damit angekommen, ging man gleich daran sie zu reinigen.

Am 21. Juli rückten einige Kameraden bei der Margarethe Prozession in Montal aus, am selben Tag zog es Hermann und Waltraud in die Berge, nämlich ins hinterste Ahrntal zur Aktion „Klockerkarkopf“.

Im August blicken wir auf zwei kirchliche Feierlichkeiten zurück, zum einen den Hoch unser Frauen Tag am 15. sowie die Beerdigung des ehemaligen Schützenhauptmanns von Sand in Taufers, Herrn Alois Auer am 28. des Monats. Außerdem gab es zwei gesellige Veranstaltungen, die Knödelpartie auf der Wieser Alm und die Bergmesse beim Onacher Kreuz.

Zu diesem Anlass statteten uns die Kameraden aus Trochtelfingen einen Besuch ab. Solch unterhaltsame Treffen waren willkommene Abwechslung, waren doch auch mehrere Schulungen im Gewehrexerzieren angesagt.

Der September läutete die Messe in der Sebastians Kapelle am Kronplatz ein. Die Veranstaltung wurde durch die zahlreiche Beteiligung der verschiedenen Schützenkompanien, nicht zuletzt auch wegen des gemütlichen Rahmenprogramms zu einem Erfolg für die Kameraden aus Bruneck. Wenige Tage später schlossen unsere Gewehrträger unter den wachsamen Augen des Bezirksausbildners Arnold Kaser ihre fundierte Ausbildung mit Bravour ab. Der erste Ausrücktermin für unsere Gewehrträger war dann der 15. September, wo sie geschlossen mit der Michelsburger Kompanie und anderen Fahnenabordnungen an der Einweihung des Kriegerdenkmals am Friedhof von St. Lorenzen teilnahmen. Am selben Tag stand für die Marketenderinnen eine Lehrfahrt ins Passeier im Kalender. Am 21. September stand die Gedenkfeier zu Ehren der Katharina Lanz in St. Vigil im Mittelpunkt des Interesses. Unsere Fahne reihte sich in die Reihe vieler anderer. Nach dem sakralen Zeremoniell ging es weiter zum historischen Schießstand, wo das Scheibenstutzenschießen, bezeichnet als Catherina Lonz – Gedenkschießen eröffnet wurde.

Unser Hauptmann zeigte sich in Bestform und errang den ersten Platz seiner Kategorie. Nach gründlicher Planung lud die Georg Leimegger Kompanie am 28. September die Kinder zu einem informativen und zugleich geselligen Nachmittag. Auf Anregung von außen wurde den Schülern der geschichtliche Hintergrund und die Bedeutung des Salve Schießens näher gebracht.

Mit der Preisverteilung endete am 12. Oktober das Ernteschießen in St. Lorenzen. Es hatte sich über ein Monat lang hingezogen. Mit sieben Mann bzw. Frau erreichte die Georg Leimegger Kompanie den 6. Rang in der Mannschaftswertung. In der Einzelwertung gab es ebenfalls einige gute Platzierungen. In den darauf folgenden Tagen standen zum einen die Bezirksversammlung der Jungschützenbetreuer in St. Lorenzen an, des weiteren lief in Tramin eine überragende Multivisions – Show mit dem Titel „Wo ist Tirol?“ über die Leinwand. Daran gekoppelt war eine Spendenaktion zugunsten von Überschwemmungsgebieten in Österreich. Neben der Aktion Klockerkarkopf war dies der zweite Beitrag des Südtiroler Schützenbundes zum Jahr der Berge. Von ganz besonderer Bedeutung zu Hause war jedoch die gründliche Vorbereitung zum ersten großen Auftritt der Kompanie in der vervollständigten  Ausstattung. So stark wie nie zuvor in diesem Jahr rückte die Kompanie zum Ernte Dank Fest am 20. Oktober aus. Mit einer exakten Ehrensalve zum Abschluss des offiziellen Programms wurde die neuer Ära wiedereröffnet.

Die letzte Oktoberwoche war geprägt von reger Tätigkeit am Stegener Marktstand. Viele hilfreiche Hände trugen zum Erfolg bei.

Im November beteiligte sich unsere Kompanie als Fahnenabordnung an der Gedenkfeier von Franz Höfler in Lana. Den Informationsabend zur nach wie vor aktuellen Ort- und Flurnamensfrage in St. Lorenzen ließen sich einige ebenfalls nicht entgehen, genauso wie das Jugendforum in Gais im späten November. Der Dezember schließlich war ausgefüllt mit der Bezirksversammlung in St. Lorenzen, der Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier, welcher heuer besonders große Bedeutung beigemessen wurde. Die Presse berichtete von 1500 Schützen. In Prettau erwies man dem verstorbenen Ehrenhauptmann die letzte Ehre. Für den 14. Dezember haben wir die Landtagsabgeordnete Dr. Eva Klotz zur Buchvorstellung ins Dorf geladen. Letzte Etappe im Jahr 2002 war Mezzano in Primör im Welschtirol. Die Gedenkfeier galt der Namenspatronin der vor zwei Jahren wiedergegründeten Schützenkompanie Giuseppina Negrelli.

Damit bin ich mit der zwar langen und trotzdem lückenhaften Zusammenfassung über das abgelaufene Jahr am Ende. Wenn man sich vor Augen hält, dass unsere Leute insgesamt 86 Mal unterwegs waren, wird einem bewusst, wieviel persönlichen Einsatz dies den Leuten abverlangt. Nur mit höchst überzeugten Personen an der Spitze, lässt sich ein derartiges Programm absolvieren. Dank und Anerkennung spreche ich jedem einzelnen Kameraden an dieser Stelle aus, insbesondere aber auch der ausgesprochen aktiven Führungsspitze, die damit ihr erstes Arbeitsjahr durchaus positiv abschließt.

Schriftführerin

Monika Gatterer


Informationsnachmittag für die Volksschüler von Onach

Am Samstag, den 28. September trafen sich fast alle Volksschüler von Onach auf Einladung der Schützenkompanie Onach zu einen interessanten Nachmittag voller Spaß und Unterhaltung. Bei verschiedenen Spielen, Bratwürsten, Kuchen, Getränken allerart, verbrachte man in fröhlicher Runde den sonnigen Nachmittag. Höhepunkt des Treffens war sicher die Vorführung einer Ehrensalve durch vier Schützen der Kompanie Onach. Bevor die Onacher Schützen unter dem Kommando von Hauptmann Hermann Liensberger die Ehrensalve schossen, erklärte Obwegs Günther den anwesenden Kindern mit einfachen aber aufschlußreichen Worten die Geschichte, den tieferen Sinn und den Zweck der Ehrensalven, welche die Schützen zu verschiedenen Anlässen schießen.

Die Ehrensalven gelten als höchste Ehre die ein Schütze bzw. eine Schützenformationen einer Person oder dem Herrgott erweisen können. Sie werden deshalb auch nur zu gewissen, auserwählten Anlässen geschossen. Das Salveschießen gehört unzertrennlich zum Tiroler Schützenwesen und ist einer der ältesten Tiroler Schützenbräuche.

Obwegs Günther vergaß bei seiner Erklärung nicht darauf hinzuweisen, daß die Gewehre mit denen die Salven geschossen werden Waffen sind und deshalb immer mit entsprechender Vorsicht, viel Respekt aber vor allem mit viel Umsicht gehandhabt werden müssen.

Voller Begeisterung beobachteten die Onacher Volksschulkinder die Vorführung der Salve und noch begeisterter war ihr Applaus nach der abgefeuerten Salve für die vier Schützen und ihrem Hauptmann.

Die pädagogische Betreuung der Kinder während der Veranstaltung übernahmen die zwei Marketenderinnen der Onacher Kompanie Maria Hofer und Gerda Gatterer, welche jeweils Kindergärtnerin und Volksschullehrerin sind.