Tätigkeitsbericht 2017

Im Laufe des vergangenen Jahres hat der Kompanieausschuss 7 Sitzungen abgehalten. Neben der Jahreshauptversammlung traf sich die Kompanie zu einer weiteren Vollversammlung Anfang Juli anlässlich des bevorstehenden Stadtfestes und zur regulären Vollversammlung am 8. Dezember.
Das für das Stadtfest gebildete Festkomitee traf sich 3 Mal zu einer Sitzung. Einmal davon zu einem Lokalaugenschein mit den Festverantwortlichen von Bruneck, wobei der Standplatz zugewiesen und alle Einzelheiten besprochen wurden. Ebenso traf sich das Festkomitee nach dem Fest zu einem Resümee.
Drei Mal wurde an Bildungsausschusssitzungen teilgenommen. Bei der Bildungsausschussvollversammlung im Januar wurde neu gewählt, wobei Heini zum Kassier, Stefan und Monika Gatterer als Beiräte in den Ausschuss gewählt wurden. Da sich der Präsident Haller Wilfried im Laufe des Jahres in unsere Kompanie eingegliedert hat, sind somit drei aktive Schützen, sowie das unterstützende Mitglied Monika Gatterer im Ausschuss vom Bildungsausschuss.
Beim Moar auf Runggen wurde bei 3 Hauptleutesitzungen teilgenommen.
Die Bezirksschiessbetreuer trafen sich 2 Mal im Schießstand von Pfalzen. Dort trafen sich auch die Bezirksjungschützenbetreuer zu einer Sitzung.
Anfang Dezember lud die Musikkapelle von St. Lorenzen alle Vereinsvorstände zu einer Sitzung anlässlich ihrer im Juli nächsten Jahres angesetzten 200 Jahre Jubiläumsfeier.

An verschiedenen Tagungen, bzw. Veranstaltungen war die Kompanie vertreten. Angefangen mit der Andreas Hofer Feier und anschließenden Jahreshauptversammlung in St. Lorenzen, der eigenen Andreas Hofer Feier mit Jahreshauptversammlung in Onach. Am Informationsabend zum Thema „Marketenderinnen im Schützenbund“ Mitte März in Ehrenburg, am Bezirkstag in St. Lorenzen, bei der Bundesversammlung in Bozen, am Bezirksschützenfest und Fest des 35jährigen Bestehens der Schützenkompanie Gais, am Marketenderinnentreffen in Pfalzen, an der Feier zum 60jährigen Bestehen des Schützenbataillons Oberes Iseltal in Prägraten. Ebenso an einer Kundgebung am Brenner und der Gesamttiroler Schützenwallfahrt in Absam und am Haupt- und Obleutetreffen in Nikolsdorf.
Weiters an der Großtagung zur Zukunft Südtirols unter dem Motto „Südtirol kann“ und der Podiumsdiskussion in Gais unter dem Titel „Schaffen wir das?“ sowie der Podiumsdiskussion zur Europaregion in Kiens.
Geburtstagsbesuch erhielten die Ehrenmitglieder P. Friedrich Lindenthaler am 24. März und Siegfried Steger am 24. Oktober
Zu kirchlichen Anlässen rückten einige Kameraden im Januar zur Sebastiani Andacht und Prozession, im Juni zur Fronleichnam Feier und Prozession in Trochtelfingen, sowie am darauffolgenden Sonntag in Onach aus. Ein weiterer kirchlicher Höhepunkt war der darauffolgende Herz Jesu Sonntag. Dabei fiel die Prozession wegen schlechter Witterung aus. Am Abend konnte aber trotzdem am sogenannten Aster Bretterstock das Herz Jesu Feuer entfacht werden.
Weiters rückten einige Schützen zur Margarethe Feier nach Montal aus. Am Sonntag darauf wurde wieder nach mehreren Jahren in Onach dem Kirchenpatron, dem Hl. Jakobus; die Ehre durch eine Prozession erteilt. 16 Mitglieder rückten zur Jakobi Feier aus.
Am ersten Sonntag im August war trotz ungünstiger Witterung die Bergmesse auf der Krawurst. Pater Friedrich zelebrierte die Messe und der Onacher Männerchor trug wie in den vergangenen Jahren zu deren schönen Gestaltung bei. Natürlich durften zu diesem Anlass unsere Freunde aus Trochtelfingen nicht fehlen. Das Wetter lies noch die Zeit zum Mittagessen zu, um sich dann beinahe wie ein Wolkenbruch auf die Besucher zu ergießen.
Weitere kirchliche Termine waren Mitte September die Gefallenengedenkfeier im Klosterwald, die wegen Regenwetter in der Pfarrkirche von St. Lorenzen abgehalten wurde, die Rosari Prozession am 1. Oktober in Montal, welche ebenso wegen schlechtem Wetter nicht durchgeführt wurde. Ebenso wegen schlechter Witterung frühzeitig abgesagt wurde die Erntedankprozession in Onach, wobei die Schützen trotzdem in Tracht geschlossen zur Messe marschierten. Eine Fahnenabordnung mit Kranzträgern rückte aus, zur Gefallenengedenkfeier in Onach und anschließend zur Gefallenengedenkfeier im Soldatenfriedhof in Bruneck, sowie zur Beerdigung eines langgedienten Kameraden der Michelsburger Kompanie. Am 8. Dezember fuhr eine Fahnenabordnung zur Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier nach Eppan.

Im Rahmen Bildung und Exerzieren wurden im abgelaufenen Jahr fünf Marschproben mit Gewehrexerzieren durchgeführt. Im Mai nahm der Bezirksausbilder Bruno Rovara die jährliche Prüfung ab. Im März nahmen fünf Offiziere am Offizierskurs in St. Lorenzen teil. Im Dezember begleitete der Hauptmann die Marketenderin Adriana und den Kameraden Willi zur Lehrtagung für Neumitglieder nach Gais.

Viel Mühe und Fleiß war natürlich auch in diesem Jahr gefragt. Drei Mal wurde das Foyer und die Schützenstube gründlich gereinigt. Im April wurde der Prozessionsweg vom Friedhof bis zum Wirt gerichtet. Durch Hilfe von einem kleinen Bagger und Traktor von Georg und Heini wurde die Arbeit um ein Vielfaches erleichtert. Heini organisierte zudem eine Walzplatte. Am Juni führten 6 Schützen die Reinigung und Vorbereitung für die bevorstehende Kollaudierung des St. Lorenzner Schießstandes durch.
Am 21. Juli transportierten die Schützen die rustikale Kochhütte, sowie das im Vorjahr gekaufte Zelt an den unteren Graben von Bruneck. Zelt und Hütte wurden unverzüglich aufgestellt. 15 Mann waren an dieser Aktion behilflich. Weitere fünf Tage wurde am Aufbau und Einrichtung für das Stadtfest fleißig gearbeitet.
Am Freitag, den 28. Juli wurden am Vormittag die letzten Vorbereitungen getroffen.
Am Nachmittag ging dann schließlich das Stadtfest los. Wally hatte die Organisation der Küche über. Joe organisierte das andere Personal. Viele Kompaniemitglieder und andere Helfer gaben in der Küche sowie im Zelt ihr Bestes.
Am Samstag ging es schon morgens am Stadtfest los. Die Kompaniemitglieder und anderen Helfer traten alle zuverlässig ihren Dienst an.
Am Sonntag waren am letzten Stadtfesttag wiederum alle Beteiligten am Stand voll ausgelastet. Kuno gab am Nachmittag ein kleines Stelldichein mit der Ziehharmonika vor unserem Stand.
Am Montag wurde alles abgebaut und wegtransportiert. Der Platz wurde peinlichst sauber aufgeräumt. Anfang August wurden Vorbereitungen für die Bergmesse und Bewirtschaftung auf der Krawurst getroffen.
Der Hauptmann lud am 1. Oktober zum Helferfest. Für die Preisverteilung vom Ernteschießen wurden die Festtischgarnituren von den Schützen in den Schießstand und wieder zurückbefördert. Im Laufe der Schießveranstaltung leisteten mehrere Onacher Schützen den Aufsichtsdienst. Ebenso zur Preisverteilung waren Daniela Huber, Roswitha, Bernadette und deren Freundin Bruna als Bedienung behilflich.
Sehr beachtenswert ist die Jugend und auch die Marketenderinnenarbeit, wo sich Bernadette und unser Jungschützenbetreuer Kuno Huber besonders hervorragend einsetzt.
Im Januar fand in Uttenheim das gemeinsame Rodeln der Jungschützen und Marketenderinnen des Schützenbezirkes Pustertal statt. Bernadette und Kuno begleiteten 6 Jungschützen unserer Kompanie.
Am 3. August fuhren Kuno und Wally mit 5 Jungschützen zum Jungschützenzeltlager auf das Vigil Joch. Kuno blieb dort bei den Jungschützen bis zum 6. August. Christoph fuhr mit Bernadette zum Abschluss nach Lana zum Vigil Joch, wo die Abschiedsmessfeier für die Jungschützen zelebriert wurde.
Ende September lud der Osttiroler Schützenbezirk die Jungschützen des Bezirks Pustertal zu einem gemeinsamen Klettern in den Hochseilklettergarten von Lienz ein. Stefan und Walter Guggenberger fuhren mit 7 Jungschützen unserer Kompanie dorthin. Nach dem gemeinsamen Mittagessen ging es um 17 Uhr mit der Sommerrodelbahn ins Tal.

Schließlich zur Beschäftigung, welche das ursprüngliche Schützenwesen ausmacht.
Am 7. Januar maßen sich 22 Kompaniemitglieder, 4 unterstützende und 2 Gäste im Scheibenschießen beim jährlichen Kompanieschießen im Schießstand von St. Lorenzen. Es wurde mit Luftgewehr auf eine 10er Scheibe und 4 Wildscheiben geschossen. Dann ging‘s weiter beim Kleinkaliberstand. Dort wurde ebenfalls eine 10er Serie sowie ein Tiefschuss, welcher für den Schützenkönig galt, geschossen.
Nach dem Schießen tischte die Schießstandwirtin eine deftige Fleischplatte auf
Am 14. Januar fuhren 8 Schützen zur Eröffnung vom Rundenwettkampf nach St. Johann. An den darauffolgenden Wochenenden gaben die Schützen in Gais, Pfalzen und Weissenbach ihr Bestes. In Weissenbach war schließlich die Preisverteilung.
Anfang März trugen die Jungschützen- und Marketenderinnen ihr Bezirksschiessen in Gais aus. 4 Onacher Jungschützen waren dabei.
Am 10. März endete das Lorenzner Dorfschiessen, welches Anfang Februar begann. Daran haben die Onacher Schützen sehr fleißig teilgenommen. Onach stellte 3 Mannschaften, eine davon als Jugendmannschaft. In der Wertung, sei es einzeln und als Mannschaft, gaben die Onacher eine sehr gute Figur ab.
Ende März waren 5 Kameraden beim Geburtstagsschiessen in Ainet.
Ende September luden die Bezirksmarketenderinnen der Bezirke Brixen und Pustertal die Marketenderinnen zur zweiten Auflage des Freundschaftsschießens in Gais ein. Geschossen wurde stehend aufliegend je eine 15er Serie und ein Tiefschuss. Der beste Tiefschuss gelang Roswitha Gatterer mit 9,9 Teilern.
Onach war mit 5 Marketenderinnen, bzw. Jungmarketenderinnen vertreten.
Von Mitte September bis Anfang Oktober wurde das traditionelle Ernteschießen im Schießstand von St. Lorenzen durchgeführt. Onach war mit 6 Schützen, und 6 Jungschützen bzw. Jungmarketenderin vertreten. Durch die starke Teilnahme der Jungschützen war es sogar möglich eine separate Jungschützenmannschaft zu stellen.
Am 12. Oktober wurde das Bundesschiessen im Schießstand von St. Lorenzen fortgesetzt. Das Bundesschießen lief über 3 Wochen jeweils am Donnerstag, Freitag und Samstag. Einige Onacher Schützen waren mitunter als Standaufsicht tätig. Alfons hatte die Aufsichtskoordination dazu über.
Einige Kameraden aus Onach, sowie auch Jungschützen lieferten recht gute Platzierungen. Um es vorweg zu nehmen, schaffte die Kompanie es auf den 13. Platz von 86 angetretenen Kompanien. Leider fehlte noch ein weiterer Schütze um die Mannschaft komplett zu haben, was sich natürlich noch besser auf die Platzierung ausgewirkt hätte. Die Preisverteilung erfolgte am 8. Dezember in Eppan.

Der Schriftführer
Hermann Liensberger