Kultur-Projekt 2009


Ein Bergahorn: Erinnerung und Mahnung
Anlässlich des 200 Jahr Jubiläums lebt die Erinnerung an die Freiheitskriege nicht zuletzt auch in Onach, weil Georg Leimegger vom Obermair in Hörschwang einer der vielen Gefallenen am Bergisel war. Die Initiative, die Erinnerung in Form eines Bäumchens anschaulich und für nachfolgende Generationen wach zu halten, ging von den Schützen, deren Namensgeber Georg Leimegger war, aus. Nebst dem Herrn Pfarrer und einigen Erwachsenen nahmen zahlreiche Kinder die Einladung des Hauptmanns Hermann Liensberger gerne an und brachten sich mit Lied und Text in dieser fröhlichen Feier ein. Pater Friedrich erklärte in einfacher Sprache die Bedeutung des Symbols. Im steilen Hang oberhalb der Kirche möge der Baum tiefe Wurzeln schlagen und an die Zeit um 1809 erinnern, aber auch an alle anderen, welche sich für den Erhalt des Glaubens und die Heimat eingesetzt haben. Als sichtbares Zeichen möge es auch zu einem friedlichen Zusammenleben mahnen. Nachdem das Bäumchen gepflanzt und gestützt, sowie der Segen auf es und alle Anwesenden herabgerufen war, gönnte Petrus den rund 30 kleinen und großen Gästen noch eine gemütliche Jause im Freien, bevor er schließlich einen heftigen Platzregen schickte – ganz gewiss zum Segen für das Jubiläumsbäumchen.

Als weiteres Projekt zum 200 Jahr Jubiläum wurde eine neue Gedenktafel für die zwei am selben Tag, dem 25. Mai 1809 am Bergisel gefallenen Georg Laimegger, Oberer und Josef Schuen, Knecht zu Flatsch in Onach aufgestellt. Weiters wurde die Gedenktafel dem Oberer Sohn Johann Laimegger, der im Jahre 1810 dem k.b. Militär eingereiht und im russischen Feldzuge 1811 vermisst wurde, gewidmet.

  Das restaurierte Denkmal der 2 Weltkriege
und rechts die neue Gedenktafel zu Ehren
der Gefallenen von 1809.