Kultur-Projekt 1990

Renovierung des Notburgakirchleins

Die Initiative zur Renovierung des Notburga Kirchleins, übrigens des einzigen Südtirols, ging von der Schützenkompanie Onach aus, die im Einvernehmen mit dem Pfarrgemeinderat und nach den Richtlinien des Landesdenkmalamtes, die Arbeiten ausgeführt hat, bzw. durchführen ließ.

Dank der Unterstützung von Seiten des Landesdenkmalamtes, der Gemeinde, der Sparkasse, der Volksbank, der Raiffeisenkasse sowie privater Gönner (Franz Kohlhaupt von der Schützenkompanie St. Ulrich und seine Verwandten haben die Kosten für die Restaurierung der Kreuzwegstationen übernommen), wurde die Realisierung möglich. Nicht zuletzt leisteten die Schützen selbst einen großen Beitrag, indem sie viel Eigenleistung, und den Erlös, der bei den Kirchweihfesten in Hörschwang abfiel, in das Vorhaben investierten.

Die Arbeiten umfaßten:
Ausbesserungsarbeiten am Mauerwerk;
ein neues Vordach;
Entfeuchtung rund um das Mauerwerk durch Verlegung von Drainage Rohren;
Antik- und Bleiverglasung der Fenster;
Anbringung von Fenstergittern;
Erneuerung des Blitzableiters;
der Altar und alle Figuren waren mit Ölfarbe überstrichen und es mußte alles in Kleinarbeit freigelegt werden. Diese Arbeit wurde von den Gebrüdern Peskoller fachgerecht durchgeführt;



weiters wurde ein großes Ölgemälde sowie die Kreuzwegstationen erneuert;

abschließend erhielt das Kirchlein innen und außen einen neuen Anstrich.

Im Laufe des Jahres wurde die Mädchenfahne, welche seit langer Zeit beträchtlich ruiniert im Abseits stand, erneuert;






die Kreuzwegstationen